1.1 Einführung in Social Media (DEU)

You never get a second chance to make a first impression!

Bertolt Brecht erhoffte sich von neuen technischen Entwicklungen in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts positive gesellschaftliche Veränderungen. In seiner so genannten Radiotheorie formulierte er vor rund 90 Jahren:

„Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könnte den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“

Die seit mehr als 20 Jahren existierende Infrastruktur des Internet verändert mehr und mehr die Gesellschaft. Online-Kommunikation, Partizipation und Vernetzung wurden für zahlreiche Menschen alltägliche Praxis. Mit dem Internet haben wir alle die Möglichkeit – unabhängig von den traditionellen Medien Zeitung, TV und Radio – unsere eigene öffentliche Präsenz zu gestalten. 

Web 2.0 ist ein im Jahr 2004 geprägter Begriff, der sich auf eine geänderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets bezieht. Er fasste eine Reihe neuer technischer Entwicklungen im Internet zusammen, die das Web einfacher nutzbar, interaktiver un kollaborativer werden ließen. Die Bezeichnung “Web 2.0” wird in letzter Zeit vom eher deskriptiven Begriff “Social Media” abgelöst, der in der Folge ausschließliche Verwendung findet.

Social Media (auch Soziale Medien) bezeichnen digitale Medien und Technologien die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.

  • mediale Dialoge (one to many) werden zu sozial-medialen Dialogen (many to many)
  • der Benutzer wird von einem Konsument zu einem Produzent
  • Social Media = alle Medien (Plattformen), die Kommunikation und gegenseitigen Austausch unterstützen
  • geringe Eintrittsbarrieren: geringe Kosten, unkomplizierte Produktionsprozesse, einfache Zugänglichkeit
  • Social Media ermöglichen es jedem global präsent zu sein
  • Social Media Dienste sind online-basiert, müssen nicht heruntergeladen oder installiert werden
  • einzige Eintrittsbarriere: Anmeldung mit einer mit einer e-Mail Adresse
  • sind in der Regel kostenlos oder zumindest kostengünstig
  • einfach zu bedienen und erfordern (unter Umständen!) keinen hohen Zeitaufwand bei der Pflege
  • ideale Kommunikationskanäle = mit wenig Aufwand viele Menschen erreichen

Social Media bieten die Sichtbarmachung sozialer Beziehungen in neuen Räumen, an deren Gestaltung die „UserInnen“ teilnehmen können. Partizipation und Vernetzung unterstützen den Aufbau von Sozialkapital und sind somit ein wichtiger Aspekt für die persönliche Karriereentwicklung – eine Voraussetzung für Nachhaltigkeit. Ein Problem ist der nach wie vor existierende „Digital Divide“, wobei dieser weniger technischer sondern eher bildungskultureller Natur ist. Der Zugang zum Internet ist mittlerweile vielfach vorhanden. Wesentlich ist allerdings die sich hoffentlich entwickelnde Kultur hin zu einer aktiven Nutzung. Dann wird das Internet nicht ausgrenzen sondern nachhaltige regionale und globale Beziehungen zwischen Menschen stärken.

Sozialkapitalaufbau durch Vernetzung: Die eigene Internetpräsenz trägt in zunehmendem Maß dazu bei, wie Einzelpersonen oder Unternehmen wahrgenommen werden. WählerInnen, KundInnen, KonkurrentInnen, potenzielle PartnerInnen, MitarbeiterInnen, AuftraggeberInnen und die Medienwelt, all diese Kontaktkreise könnten nach der eigenen Person im Internet suchen; die Frage ist: was finden sie? Die Internetpräsenz einer Person ist oft der erste Eindruck, der hinterlassen wird und hier gilt: “You never get a second chance to make a first impression!” Es gibt sehr viele Instrumente, die dabei helfen können die eigene Identität im Internet aufzubauen.

Das Ego Surfing Das “Googlen” von BewerberInnen, neuen Kontakten oder des eigenen Namens sind längst gängige Praktiken. Künftige ArbeitgeberInnen wollen wissen, was über potenzielle MitarbeiterInnen im Internet zu finden ist. Das Suchen des eigenen Namens in einer Suchmaschine hat sogar eine eigene Bezeichnung: Ego-Surfing. Was zuerst nach einer narzisstischen Kuriosität klingt, kann unter Umständen sehr nützlich sein.

  • Sie sehen, was potenzielle ArbeitgeberInnen/Kontakte/FreundInnen über mich, wenn sie mich im Internet suchen
  • Überwachung und leichte Kontrolle des eigenen Internet Auftritts
  • Einflussnahme auf die Suchergebnisse mittels der Verwendung und aktiven Nutzung von Social Media
  • Ein Profil bei einem oder mehreren sozialen Netzwerken erhöht Ihre Chance gleich auf der ersten Seite von Google zu landen. Dies ist deswegen wichtig, weil Suchergebnisse auf später folgenden Seiten nur sehr selten angeklickt werden.
  • Wenn Sie schnell gefunden werden können, vermittelt dies den Eindruck der erhöhten Internetkompetenz und ist außerdem eine kostengünstige Werbung für die eigenen Person.

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1.2 Social Media & Politik (DEU)

Social Media in der Politik ist:

  • wichtige Plattform für politische Arbeit
  • durch Offenheit und Reichweite eine ideale Plattform für politische Diskussion und Meinungsbildung
  • flache Hierarchichen und Kommunikation “auf gleicher Augenhöhe”
  • politische Szene wird damit vielfältiger, greifbarer und leistet einen wichtigen Beitrag für die politsche Bildung.
  • partizipatorische Demokratie und einfache Beteiligung am politischen Geschehen

Drei Stichwörter sind maßgeblich für Aktivitäten im Social Web:

  • Dialog
  • Transparenz
  • Authentizität

Diese prominenten Beispiele beweisen, dass seit dem Aufkommen des Social Webs teilweise ein Umdenken in der Politik begonnen hat.

Piratenpartei, die für ihre offene Kommunikationspolitik und Transparenz bekannt ist. Sie wirbt für Ihr Konzept einer “Liquid Democracy”, einer Mischform aus direkter und indirekter Demokratie, wobei WählerInnen in die demokratischen Entscheidungsprozesse der Partei direkt eingebunden werden. Die Piratenpartei versteht sich als Repräsentantin der Digital Natives, jener Generation die mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien aufwachsen. Der “Unique Selling Point” der Piraten ist ihr relativ selbstverständlicher Umgang mit den Instrumenten der Online-Kommunikation. Ob Facebook, Twitter, Blogs, Podcasts oder Piraten-Wiki, sie nutzen die Tools ihrer Generation, und finden nicht zuletzt dadurch Zuspruch. Diese Partei bringt frischen Wind in die Politik, der inzwischen von Schweden, über Deutschland nach Österreich weht. Wenige Wochen nach ihrem Gründungsparteitag hat die Österreichische Piratenpartei, mit fast vier Prozent der Wählerstimmen, ihren ersten Sitz im Gemeinderat der Stadt Innsbruck erhalten. Die Piraten geben den WählerInnen wieder das Gefühl zurück, dass die Demokratie auch Sache der einzelnen BürgerInnen ist. JedeR kann somit zum EntscheidungsträgerIn am digitalen Marktplatz werden, wenn er oder sie das möchte.

Der amerikanische Wahlkampf 2008: Das Wahlkampfteam um Barack Obama entschied sich dafür (unter anderem) Twitter als Informationskanal zu verwenden. Auch wenn es nicht Barack Obama selber war, der die Kurznachrichten verfasste, war der Auftritt souverän und gewann schnell an Beliebtheit. Dieser auf den ersten Blick sehr einfache Dienst, der das Verfassen von Nachriachten mit lediglich höchstens 140 Zeichen zulässt, spielte eine sehr wichtige Rolle in der Kommunikationsstrategie des Wahlkampfes. Der Mut auf untraditionelle Weise Millionen von WählerInnen über diesen Weg anzusprechen zahlte sich aus. Mit 14 Millionen Follower ist der jetzige Präsident der USA noch immer der beliebteste Politiker auf Twitter. Die Haltung gegenüber Twitter im deutschsprachigen Raum ist noch eher zurückhaltend, dies kann wahrscheinlich darauf zurückgeführt werden, dass hier die prominente Zugpferde fehlen, die in den USA die Verwendung von Twitter einem anderen Stellenwert verliehen haben. Prominente Persönlichkeiten wie Tom Hanks, Ashton Kutcher und Lady GaGa waren (vermutlich) unbezahlte WerbebotschafterInnen, die die Verwendung von Twitter im Alltag verfestigt haben.

Selbstvermarktung: PolitikerInnen anderer Parteien nutzen Social Media inzwischen zunehmend als Plattform für Selbstvermarktung, wobei der Kommunikationsfluss häufig noch sehr einseitig ist. Auch wenn das Web 2.0 als günstige Alternative zu traditionelle Kampagnen erscheint, sollte nicht an den falschen Ecken gespart werden. Denn, wer sich auf diese Medien einlässt muss sich entweder selber umfassend damit auskennen, oder eine Person bzw. ein Team dafür engagieren, das damit umgehen kann. Es gehört auch eine große Portion Mut dazu, die eigenen politischen Aktivitäten auf das Internet auszuweiten. Denn es muss damit gerechnet werden, unter ständiger Beobachtung zu sein. Jeder Fehltritt oder unüberlegte Aussage kann in kürzester Zeit unangenehme Folgen haben. Außerdem können Kampagnen unerwartete Ergebnisse erzielen. Wie dieses Beispiel aus Deutschland: Im Kanzleramt wurde letztes Jahr ein interessantes Experiment gestartet – Angela Merkel im “Bürgerdialog”. Die Online-Community wurde auf der Plattform www.dialog-ueber-deutschland.de aufgerufen, Vorschläge zu drei Fragen einzusenden. InternetnutzerInnen konnten dann per Mausklick darüber abstimmen, welche 10 Vorschläge (bzw. die Personen die sie vorgeschlagen haben) im Herbst diese im Kanzleramt mit der Kanzlerin diskutieren werden. Die Hürde zum mitmachen wurde bewusst niedrig gehalten und die Konsequenz war, dass die Ergebnisse manipuliert wurden. Aus über 10.000 Vorschlägen machten es “Cannabis legalisieren” und “offene Diskussion über den Islam” (aus islamkritischer Sicht) in die besten zehn. Ein fragwürdiges Resultat für ein Experiment, das unter Umständen wesentlich produktivere Ergebnisse hätte erzielen können.

 

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1.3 Internetpräsenz durch Social Media (DEU)

Die eigene Internetpräsenz trägt in zunehmendem Maß dazu bei, wie Einzelpersonen oder Unternehmen wahrgenommen werden. WählerInnen, KundInnen, KonkurrentInnen, potenzielle PartnerInnen, MitarbeiterInnen, AuftraggeberInnen und die Medienwelt, all diese Kontaktkreise könnten nach der eigenen Person im Internet suchen; die Frage ist: was finden sie? Die Internetpräsenz einer Person ist oft der erste Eindruck, der hinterlassen wird und hier gilt: “You never get a second chance to make a first impression!”

Social Media Dienste helfen Ihnen dabei die eigene Identität im Internet aufzubauen.

Vorteile von Social Media Diensten

  • Social Media Dienste müssen nicht heruntergeladen oder installiert werden um sie zu verwenden
  • Anmeldung mittels einer E-Mail Adresse
  • kostenlos oder zumindest kostengünstig
  • einfache Bedienung und (unter Umständen!) relativ niedriger Zeitaufwand bei der Pflege
  • ideale Kommunikationskanäle: Sie erreichen mit wenig Aufwand sehr viele Menschen zu erreichen

Möglichkeiten von Social Media Diensten

  • Vernetzung mit den Zielgruppen
  • Direktes Feedback von den Zielgruppen
  • Innovative PR und Kampagnenformen sind möglich
  • Themenmonitoring mit frühzeitiger Erkennung von Trends
  • Kooperation

Social Media in der Karriere 

Durch die Präsentation im Web 2.0 ist eine direkte Kommunikation und Informationsaustausch mit ParterInnen, KundInnen, AuftraggeberInnen usw. möglich. Durch ein eigenständiges Unternehmesprofil kann ein Unternehmen sich und seine Mitarbeiter präsentieren. Wie und was kommuniziert wird, fällt natürlich auf das Unternehmen zurück. Daher regeln Social Media Guidelines wie agiert, reagiert werden darf oder soll. Somit kann verhindert werden, dass z.B. Betriebsgeheimnisse auftauchen. Durch Online-Marketing-Kampagnen (externe Nutzung) kann das Unternehmen global beworben werden.

Social Media in Karriere und Politik

In politischer Hinsicht ist das Web 2.0 ein effizientes Werkzeug um auf BürgerInnen zuzugehen und mit Ihnen in direkten Dialog zu treten. Nach wie vor werden hierfür traditionelle Medien vorgezogen. Für die nächste Generation von WählerInnen wird das Internet zunehmend zum Leitmedium. Die führenden Dienste für Vernetzung und Kommunikation im Internet sind soziale Netzwerke. Diese bieten das was der Name vespricht, nämlich die Möglichkeit sich zu vernetzen. Diese sind nicht nur als Treffpunkte für FreundInnen und Verwandte zu sehen, sondern Plattformen um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, beruflich wie privat. Die Kommunikationsberaterin Stefanie Söhnchen schreibt in ihrem Weblog, dass Individuen und Unternehmen, einen offenen und authentischen Eindruck erwecken, wenn sie mit einer menschlichen Stimme in Social Media agieren.

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1.4 Die virtuelle Visitenkarte (DEU)

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine digitale Visitenkarte im Internet zu erstellen, von einer eigenen Homepage bis hin zu personalisierten Blogs. Eine digitale Visitenkarte kann wie eine sogenannte “Landing-Page” genutzt werden. Der Begriff Landing-Page stammt aus dem Marketingbereich und beschreibt eine Seite im Internet, bei der ein bestimmtes Angebot, ohne jegliche Ablenkungen, im Mittelpunkt steht. In diesem Fall ist es die eigene Internetpräsenz, die vermarktet wird.

Das Tool about.me ist ein Dienst mit dem registrierte NutzerInnen auf eine überschaubare und sehr schlichte Art und Weise auf weitere Internetpräsenzen aufmerksam machen können. Die Profilseiten von about.me sind gekennzeichnet durch die “one-page user profiles”, worauf alle wichtige Informationen auf einer einzigen Seite gebündelt dargestellt werden. Diese Seiten können durch große Hintergrundbilder und knappen Text personalisiert werden, wobei die Schlichtheit der Seite weiterhin im Vordergrund bleiben sollte.

Seit Anfang April gibt es auch ein iPhone-App welche die Vernetzung vereinfachen soll. Mit der “Who’s nearby”-Funktion können über das Handy andere about.me NutzerInnen in der Umgebung gefunden und deren digitale Visitenkarte automatisch abgerufen werden.

about.me/caroline.renzler

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1.5 Die Kehrseiten des Social Webs (DEU)

Die digitale Cocktailparty: Das Social Web wird von der European Network and Information Security Agency (ENISA)mit einer digitalen Cocktailparty verglichen, sie sind ideale Orte um neue Kontakte zu knüpfen und sich in einer lockeren Umgebung auszutauschen. Aber wie bei einer echten Party, kann es auch passieren, dass man am nächsten Tag einige ausgesprochene Worte zurücknehmen möchte. Der digitale “Kater” kann möglicherweise etwas länger anhalten, denn auch auf digitale Cocktailpartys können ungeladene Gäste kommen und bei Gesprächen mithören.

Ein einzelner Klick genügt, um einem Kontakt den Zugriff auf sämtliche Informationen des eigenen Profils zu gewähren. Gehen Sie bewusst mit Ihrem Profil auf sozialen Netzwerken um und seien Sie damit konsequent. Viele entscheiden sich dafür Kontakte zu sammeln wie Briefmarken. Diese Strategie wird zwar oft verpönt, kann aber vor allem bei der Selbstvermarktung nützlich sein.

1. Der Daten-Elephant vergisst nichts: Die Online-Reputation zu schützen ist ein wichtiger Aspekt der berücksichtigt werden muss wenn man aktiv im Internet ist (oder werden möchte). Die nächste Generation der WählerInnen oder KundInnen informiert sich zunehmend über das Internet, und dort werden sie nicht nur positives finden können. Negative Berichterstattung, unvorteilhafte Kommentare und Unwahrheiten können dabei immer wieder auftauchen. Aussagen im Internet können noch Jahre später gefunden werden, und im schlimmsten Fall werden sie einem auch immer wieder vorgehalten. Jede Äußerung oder Stellungnahme im Internet sollte deswegen gut überlegt sein.

2. Negatives und Falschaussagen: Social Media Dienste bieten einen idealen Kontext um Diskussionen zu führen, vor allem durch die Geschwindigkeit mit der Nachrichten oder Kommentare übermittelt werden. Insbesondere Menschen, die politisch aktiv sind oder als EntscheidungsträgerInnen gelten, müssen öfter mit Kritik oder Einwänden rechnen, die in solchen Diskussionen unüberlegt und ohne Hintergrundwissen geäußert werden. Der Umgang mit falschen oder negativen Äußerungen im Internet unterliegt keinen eindeutigen Verhaltensregeln. Wichtig ist es, angemessen und gut überlegt zu reagieren, denn eine impulsiv geschriebene Erwiderung kann auch unerwartete Konsequenzen mit sich ziehen. Wichtig ist es, konsequent zu bleiben: sie sollten nicht willkürlich mal aktiv, mal passiv kommunizieren. (Beispiel Eva Glawischnig postet viel bei Facebook, hält sich aber aus Diskussionen raus – kann ggf. auch eine gute Strategie sein)

3. Identitätsdiebstahl Ein Profil unter einem falschen Namen anzulegen bedarf nicht viel mehr als einer E-Mail Adresse. Aussagen die von diese Profilen gemacht werden, können auch leicht zum Verhängnis werden. Personen die sehr aktiv im Internet sind (Blogs, Artikel, Beiträge, soziale Netzwerke) sind seltener dieser Gefahr ausgesetzt, da sie mit der Zeit eine eigene “Stimme” entwickeln und LeserInnen erkennen dann eher grobe Abweichungen.

4. Rufschädigung und problematische Inhalte: KonkurrentInnen, enttäuschte WählerInnen, ErpresserInnen haben im Internet eine gute Plattform gefunden um den Ruf anderer zu schädigen. Falsche Vorwürfe oder intimes Material können im Internet schnell verbreitet werden. Nur schwer lassen sich solche Veröffentlichungen wieder entfernen. Sollten Sie irgendwann davon betroffen sein, empfiehlt es sich die Beratung von RechtsexpertInnen aufzusuchen.

5. Überflutung mit Information: Der familiäre und lockere Ton, der auf sozialen Netzwerken gepflegt wird, führt häufig bei NutzerInnen zu einer niedrigen Hemmschwelle um private Informationen mit angeblichen “FreundInnen” zu teilen. Von “neuen Essgewohnheiten” über den “ersten Kuss”, die neue Facebook-Chronik animiert mit unterhaltsamen und schrägen Vorschlägen zur Preisgabe von intimsten persönlichen Informationen. Vor allem Personen des öffentlichen Lebens sollten sich immer vor Augen halten, wie groß das potenzielle Publikum ist, das Zugriff auf diese Informationen hat.

Ratschläge: Betreiben Sie “Social Media Monitoring”, also beobachten und analysieren Sie Beiträge und Diskussionen. Hierfür gibt es drei Formen:

  • Automatisches Monitoring: Inhalte werden mit einer Software identifiziert und analysiert. Diese Vorgehensweise ist zwar kostengünstig, aber doch sehr eingeschränkt denn die Ergebnisse sind oft nur wenig aussagekräftig. Kostenlos ist der Dienst von Google: Alerts, hierfür brauchen Sie lediglich einen gewünschten Suchbegriff sowie Ihre E-Mail Adresse einzugeben und Sie erhalten Benachrichtigungen über neuste Ergebnisse zu diesen Begriffen.
  • Halbautomatisches Monitoring: Inhalte werden auch mit einer Software überprüft, allerdings müssen dafür detaillierte Suchanfragen erstellt werden, die nicht automatisch erfolgen. Die Ergebnisse müssen dann überprüft und ausgewertet werden, auch dies kann nicht von der Software übernommen werden.
  • Manuelles Monitoring: die aufwändigste aber zuverlässigste Methode um Social Media Monitoring zu betreiben, ist die ausschließlich manuelle Überprüfung. Hierfür können Personen eingstellt werden, die diese Arbeit regelmäßig ausführen. (Ggf. auf professionelle Online Reputation Management Dienste zurückgreifen. z.B.: www.revolvermaenner.com

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1.6 Die Entwicklung des Web (DEU)

Das Internet ist inzwischen ein ständig wachsender Kosmos vernetzter Webseiten und Web-Apps, in dem es nur so von Videos, Fotos und interaktiven Inhalten wimmelt. Dem normalen Nutzer bleibt jedoch verborgen, dass all dies durch das Zusammenspiel von Webtechnologien und Browsern ermöglicht wird. Im Lauf der Zeit wurden die Webtechnologien weiterentwickelt und ermöglichen es den Webentwicklern nun, ganz neue nützliche und umfassende Webfunktionen zu erstellen. Das Internet von heute verdanken wir der fortwährenden Arbeit einer offenen Webcommunity, die dazu beiträgt, Webtechnologien wie HTML5, CSS3 und WebGL zu definieren und dafür zu sorgen, dass diese von allen Webbrowsern unterstützt werden. Die farbigen Bänder in dieser Darstellung veranschaulichen die Interaktionen zwischen Webtechnologien und Browsern, die die Grundlage für die zahlreichen täglich von uns verwendeten leistungsstarken Web-Apps bilden. (Quelle: http://www.evolutionoftheweb.com)

Die Evolution des Webs

Realisiert vom Team Google Chrome Versionen 2011 und 2012 von Hyperakt und Vizzuality Version 2010 von mgmt design und GOODQuellen: Wikipedia, CanIUse.com, W3C, HTML5rocks.com und Mozilla Developer Network. Die screenshots der verwendeten Browser in dieser Informationsgrafik wurden von der Web-Community zur Verfügung gestellt.

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1.7 Social Network Report 10/04/2011

Un’ottima puntata, di quaqlche tempo fa, della trasmissione Report sul mondo social.

Tratto dalla descrizione su youtube: “Condividi” e “connetti” sono le parole del momento su tutte le piattaforme sociali: Facebook, Youtube, Twitter, Foursquare, LinkedIn… Sono ormai a decine e anche chi aveva delle remore si sta iscrivendo. Tra gli Italiani che vanno su internet, 1 su 2 usa Facebook e il suo fondatore Mark Zuckerberg a 26 anni si è fatto un gruzzolo di 7 miliardi di dollari. Anche Larry Page e Sergey Brin avevano 26 anni quando hanno fondato Google e oggi si son messi da parte 15 miliardi di dollari a testa. E’ una nuova corsa all’oro nel Far West digitale. Milioni di Gigabytes delle nostre informazioni personali scalpitano per uscire dai corral delle fattorie di server californiane. I nostri nomi e cognomi, indirizzi, numero di cellulare, gusti, preferenze sessuali e d’acquisto, vogliono correre liberi nelle praterie della Rete dove i pubblicitari non vedono l’ora di prenderle al lazo e Facebook ha il compito di trattenerli.

E Google, cosa sa di noi e cosa se ne fa delle informazioni che raccoglie?

Condividere è facile anche su Youtube, dove gli Italiani cliccano i video un miliardo di volte al mese e può succedere che qualcuno condivide la roba tua anche se non te lo saresti mai aspettato. Come si fa a difendersi? E come si evitano le trappole che i criminali allestiscono per derubare gli utenti di Facebook quando cliccano il tasto “mi piace”? Circa 17 milioni di Italiani usano Facebook ogni giorno per comunicare con i loro amici, ma in certi casi ti ritrovi buttato fuori. C’è libertà di espressione su Facebook o hanno fatto accordi con il Ministero dell’Interno per monitorare quello che dicono gli utenti? Intanto l’Autorità garante delle comunicazioni sta preparando un sistema per oscurare parti di siti italiani o per sbarrare totalmente l’accesso ai siti esteri sospettati di violare il diritto d’autore. Migliaia di siti potrebbero diventare inaccessibili come oggi capita a the Piratebay, ma c’è anche il sistema per aggirare la censura italiana. Si può tenere insieme la libertà d’espressione con il profitto oppure come ritengono gli hacker solo una Rete anonima e gratuita è libera e al riparo da ogni controllo? Meglio esporsi come raccomandano i californiani o vivere nascosti come raccomandava Epicuro 2300 anni fa e oggi Wikileaks?

La puntata di Report su youtube: http://www.youtube.com/watch?v=AkEECLK0woE

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1.7 SOCIAL NETWORK – Report 10/04/2011 (DEU)

Hier eine Sendung über das Thema “Social Media” in italienischer Sprache

“Condividi” e “connetti” sono le parole del momento su tutte le piattaforme sociali: Facebook, Youtube, Twitter, Foursquare, LinkedIn… Ce ne sono ormai a decine e anche chi aveva delle remore si sta iscrivendo. Tra gli Italiani che vanno su internet, 1 su 2 usa Facebook e il suo fondatore Mark Zuckerberg a 26 anni si è fatto un gruzzolo di 7 miliardi di dollari. Anche Larry Page e Sergey Brin avevano 26 anni quando hanno fondato Google e oggi si son messi da parte 15 miliardi di dollari a testa. E’ una nuova corsa all’oro nel Far West digitale. Milioni di Gigabytes delle nostre informazioni personali scalpitano per uscire dai corral delle fattorie di server californiane. I nostri nomi e cognomi, indirizzi, numero di cellulare, gusti, preferenze sessuali e d’acquisto, vogliono correre liberi nelle praterie della Rete dove i pubblicitari non vedono l’ora di prenderle al lazo e Facebook ha il compito di trattenerli.

Ma ci riesce sempre?

E Google, cosa sa di noi e cosa se ne fa delle informazioni che raccoglie?

Condividere è facile anche su Youtube, dove gli Italiani cliccano i video un miliardo di volte al mese e può succedere che qualcuno condivide la roba tua anche se non te lo saresti mai aspettato. Come si fa a difendersi? E come si evitano le trappole che i criminali allestiscono per derubare gli utenti di Facebook quando cliccano il tasto “mi piace”? Circa 17 milioni di Italiani usano Facebook ogni giorno per comunicare con i loro amici, ma in certi casi ti ritrovi buttato fuori. C’è libertà di espressione su Facebook o hanno fatto accordi con il Ministero dell’Interno per monitorare quello che dicono gli utenti? Intanto l’Autorità garante delle comunicazioni sta preparando un sistema per oscurare parti di siti italiani o per sbarrare totalmente l’accesso ai siti esteri sospettati di violare il diritto d’autore. Migliaia di siti potrebbero diventare inaccessibili come oggi capita a thePiratebay, ma c’è anche il sistema per aggirare la censura italiana. Si può tenere insieme la libertà d’espressione con il profitto oppure come ritengono gli hacker solo una Rete anonima e gratuita è libera e al riparo da ogni controllo? Meglio esporsi come raccomandano i californiani o vivere nascosti come raccomandava Epicuro 2300 anni fa e oggi Wikileaks?

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1.1 You never get a second chance to make a first impression!

Negli anni trenta del secondo scorso Bertolt Brecht auspicava che nuovi sviluppi tecnici potessero segnare anche cambiamenti sociali positivi. Nella sua cosiddetta Teoria della radio agli inizi deglianni ’90 sosteneva:

“La radio potrebbe essere per la vita pubblica il più grandioso mezzo dicomunicazione che si possa immaginare, uno straordinario sistema di canali, cioè potrebbe esserese fosse in grado non solo di trasmettere, ma anche di ricevere, non solo di far sentire qualcosa all’ascoltatore ma anche di farlo parlare, non di isolarlo ma di metterlo in relazione con gli altri. La radiotrasmissione potrebbe quindi consentire interscambio, conversazioni, dibattiti ediscussioni.”

Il cosidetto Web 2.0 consente ora effettivamente agli ascoltatori al contrario della radio di “parlare per fare” edi “porsi in relazione”.

Il concetto di nasce nel 2004 e si riferisce a un nuovo utilizzo e percezione di Internet. Esso racchiude una serie di nuovi sviluppi tecnici in Internet, che permettono di utilizzare il web in maniera più semplice, interattiva e collaborativa.

I Social Media permettono di rendere visibili le relazioni sociali in nuovi spazi, alla cui creazione gli”utenti” possono prendere parte. La partecipazione e il collegamento in rete supportano la creazione di capitale sociale e sono quindi un aspetto importante per lo sviluppo di carriera personale. Un presupposto per la sostenibilità.  Quindi Internet non emargina, anzi rinforza le relazioni regionali e globali esistenti tra lepersone.

La propria presenza di Internet contribuisce in misura crescente al modo in cui i singoli o le società sono percepiti. Elettori, clienti, concorrenza, potenziali partner, collaboratori, committenti e mondo dei media, tutti questi circuiti di contatto possono cercare una data persona su Internet e cosa trovano?

La presenza su Internet di una persona è spesso la prima impressione che lascia: “You never get a second chance to make a first impression!”

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1.2 L’agorà digitale e l’ego-surfing

Se scrivo il mio nome in Google, cosa trovo? L’ego-surfing.

Il potere essere trovati velocemente dà l’impressione di una maggiore competenza in Internet e inoltre costituisce una pubblicità vantaggiosa per la propria persona.

Il “googlare” di candidati, nuovi contatti o del proprio nome sono pratiche diffuse da molto tempo. I futuri datori di lavoro, i futuri elettori vogliono sapere come trovare in Internet potenziali collaboratori o rappresentanti politici.

L’ Ego-Surfing, sebbene possa sembrare una curiosità narcisistica, in alcuni casi può essere molto utile: permette di rispondere a domande quali: “Cosa vedono di me potenziali datori di lavoro/elettori/ contatti/amici, quando mi cercano in Internet?”

Non si può infatti trascurare il potenziale democratico di internet e soprattutto quello delle reti sociali. Il Social Web è contrassegnato:

  1. dall’ appiattimento delle gerarchie;
  2. e dalla comunicazione “alla pari”.

Il tono più informale tuttavia non deve dare l’impressione che ciò che è scritto sia meno importante dei comunicati stampa ufficiali. Tutt’altro ciò che si scrive sulle piattaforme sociali diventa molto spesso il motore di ciò che verrà citato dai media”tradizionali”. Ogni passo falso o affermazione sconsiderata può avere conseguenze spiacevoli in tempi più brevi.

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